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Grönland

Eqip-Sermia-Gletscher

Eqip Sermia Glacier

Der Eqip Sermia-Gletscher stürzt mit einer Gewalt in die eisigen Gewässer der Diskobucht an der Westküste Grönlands, die das Konzept der geologischen Zeit persönlich und unmittelbar erscheinen lässt. Dieser massive Tidewasser-Gletscher – dessen Gletscherfront sich über etwa drei Kilometer erstreckt und bis zu zweihundert Meter über den Wasserspiegel emporragt – gehört zu den aktivsten kalbenden Gletschern, die für Kreuzfahrtpassagiere zugänglich sind. Er produziert Eisberge mit einer solchen Häufigkeit und Kraft, dass die Zodiac-Anfahrt in respektvollem Abstand erfolgt, während selbst aus der Ferne das Schauspiel die Kapazität von Kamera oder Sprache übersteigt, um es vollständig einzufangen.

Den grönländischen Inuit als Eqi bekannt, liegt der Gletscher etwa achtzig Kilometer nördlich der Stadt Ilulissat, in einer Landschaft, in der das grönländische Inlandeis – der zweitgrößte Eisblock der Erde – auf das Meer trifft und ein Aufeinandertreffen elementarer Kräfte schafft. Das Inlandeis, das im Inneren bis zu drei Kilometer dick ist, fließt durch Auslassgletscher wie den Eqip Sermia, der als Ventil fungiert und die angesammelte Masse des Inlandeises in den Ozean entlässt. Dieser Prozess beschleunigt sich: Der Gletscher hat sich in den letzten Jahrzehnten erheblich zurückgezogen, und seine Kalbungsrate hat zugenommen, was jeden Besuch sowohl zu einem Spektakel als auch zu einer ernüchternden Veranschaulichung des Klimawandels in Echtzeit macht.

Die Kalbungsereignisse am Eqip Sermia sind faszinierend. Risse breiten sich über die Gletscheroberfläche aus, begleitet von Geräuschen, die wie Schüsse aus einem Gewehr klingen, gefolgt von Sekunden der schwebenden Stille, bevor ganze Abschnitte der Eiswand – einige wiegen Millionen Tonnen – in Zeitlupe in die Bucht stürzen, in langsamen, majestätischen Lawinen aus Blau und Weiß. Die entstehenden Wellen strahlen konzentrisch nach außen, wiegen Zodiacs und lassen Eisberge im turbulenten Wasser drehen. Zwischen den großen Kalbungsereignissen fallen kontinuierlich kleinere Stücke von der Gletscherfront ab, in einem funkelnden Wasserfall aus Eisfragmenten, der eine ständige Hintergrundpercussion aus Spritzern und Knacken erzeugt.

Die umliegende Landschaft verstärkt das Drama des Gletschers. Die Berge, die den Fjord flankieren, erheben sich in dunklen, kantigen Silhouetten, die mit Schnee gestreift sind, und das Wasser schimmert in einem tiefen, glazialen Blaugrün, durchzogen von treibenden Eisformationen, die von kristallinen Spitzen bis hin zu flachen, tabularen Plattformen reichen. Die Mitternachtssonne, während der Sommerbesuchsaison, taucht die Szenerie in warmes Licht, das die Eisflächen in Gold und Rosa verwandelt, während die Schatten zwischen den Seracs zu einem fast elektrischen Blau vertiefen. Arktische Seeschwalben kreisen über dem Eis, und gelegentlich taucht eine Robbe auf, um die Besucher zu inspizieren, bevor sie unter dem treibenden Eis verschwindet.

Expeditionsschiffe nähern sich Eqip Sermia von der Diskobucht-Seite, typischerweise im Rahmen von Routen, die Ilulissat und seinen UNESCO-geschützten Eisfjord einschließen. Zodiac-Kreuzfahrten sind die gängige Art, die Gletscher zu betrachten, da sie es den Passagieren ermöglichen, zwischen den treibenden Eismassen zu manövrieren und dabei einen sicheren Abstand zur kalbenden Gletscherfront zu wahren – in der Regel ein bis zwei Kilometer. Die Saison erstreckt sich von Juni bis September, wobei Juli und August die wärmsten Bedingungen und die Mitternachtssonne bieten, die die Sichtstunden unbegrenzt verlängert. Der Gletscher ist auch mit dem Boot von Ilulissat aus erreichbar, doch die Ankunft mit einem Expeditionsschiff bietet den dramatischsten Zugang – das Eisgesicht aus dem Morgennebel auftauchen zu sehen, während das Zodiac darauf zusteuert, ist einer der prägendsten Momente des arktischen Kreuzfahrterlebnisses.