
Israel
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Eilat erstreckt sich an einem schmalen Streifen israelischer Küste am äußersten Ende des Golfs von Aqaba im Roten Meer, eine Ferienstadt, die zwischen den rostfarbenen Bergen der Negev-Wüste und einigen der spektakulärsten Korallenriffe der Nordhalbkugel eingeklemmt ist. Von diesem schmalen Küstenstreifen aus kann man vier Länder sehen — Israel, Jordanien, Ägypten und Saudi-Arabien. Eilat war seit König Salomos Zeiten ein Handelskreuzweg, als er vor dreitausend Jahren Kupfer und Gold durch diese Gewässer verschiffte.
Die Unterwasserwelt von Eilat ist ihr größter Schatz. Die Korallenriffe — seit 1966 als Naturschutzgebiet geschützt — beherbergen über 250 Korallenarten und 1.200 Fischarten. Das Coral Beach Nature Reserve bietet Schnorcheln direkt vom Ufer aus über Gärten aus Feuerschwammkorallen, Gehirnkorallen und Geweihkorallen. Für Taucher bieten die nahegelegenen Wracks dramatische Durchdringungstauchgänge, während die tieferen Riffwände Napoleon-Lippfische und Barrakudas beherbergen.
Eilats kulinarische Landschaft spiegelt das multikulturelle Mosaik der israelischen Gesellschaft wider. Jachnun aus Jemen, Fisch im marokkanischen Stil mit Chermoula und das klassische israelische Frühstücksangebot finden sich auf den lokalen Speisekarten. Die Restaurants an der Promenade servieren frischen Fisch aus dem Roten Meer zusammen mit mezze Platten aus dem Nahen Osten. Der Nachtmarkt bietet Shawarma, Bourekas und kreative Street Food-Kreationen.
Die Wüstenlandschaften rund um Eilat stehen der maritimen Umgebung in nichts nach. Das Timna-Tal ist ein geologisches Wunderland aus roten Sandsteinfelsen und alten Kupferminen. Der Rote Canyon bietet eine aufregende Wanderung durch einen Slot-Canyon. Ein Tagesausflug nach Petra im benachbarten Jordanien lässt sich problemlos organisieren.
Eilat ist ein Hafen für Royal Caribbean auf seinen Routen im Roten Meer. Die beste Reisezeit ist von Oktober bis April, wenn die Temperaturen angenehm warm sind und nicht die glühenden Sommerhöhen erreichen.
