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Tarent (Taranto)

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Taranto

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Taranto nimmt eine fast mythische Bedeutung in der Geschichte des westlichen Mittelmeers ein: Gegründet von spartanischen Kolonisten im Jahr 706 v. Chr. als Taras, wurde es zur wohlhabendsten und mächtigsten Stadt in Magna Graecia und rivalisierte in kultureller Raffinesse sogar mit Athen. Der Name der Stadt gab uns "Tarantel" (nach einer einheimischen Wolfspinne) und "Tarantella" (der frenetische Tanz, von dem man glaubte, er könne den Biss heilen), und ihr Hafen erlebte eine der folgenreichsten Seeschlachten der Geschichte, als der gewagte Torpedoangriff der Royal Navy im Jahr 1940 auf die ankernde italienische Flotte — die Schlacht von Taranto — bewies, dass Flugzeugträger Schlachtschiffe obsolet gemacht hatten, eine Lektion, die die Japaner vor Pearl Harbor sorgfältig studierten. Kreuzfahrtgesellschaften wie Costa Cruises, P&O Cruises und Windstar Cruises bringen Passagiere in eine Stadt, die eine bemerkenswerte Renaissance durchlebt.

Das moderne Taranto ist in drei distincte Teile unterteilt, die durch Brücken und ein tiefes Gefühl der Kontinuität verbunden sind. Die Città Vecchia, die alte Inselstadt, schwebt zwischen zwei Gewässern – dem Mar Grande (äußeres Meer) und dem Mar Piccolo (inneres Meer) – und ist durch eine Drehbrücke mit dem Festland verbunden, die immer noch für Marinefahrzeuge geöffnet wird. Ein Spaziergang durch diese engen Gassen offenbart normannische Kirchen, aragonesische Paläste mit bröckelnden Balkonen und die Kathedrale San Cataldo, deren byzantinischer Mosaikboden und barocke Decke tausend Jahre architektonische Evolution in einem einzigen Kirchenschiff verkörpern. Das kürzlich restaurierte und für die Öffentlichkeit zugängliche Aragonesische Schloss bietet einen Panoramablick über beide Meere.

Die Beziehung Tarantos zum Meer prägt seine Küche mit einer Intimität, die in wenigen anderen italienischen Städten zu finden ist. Der Mar Piccolo, eine nahezu geschlossene Lagune, die von unterirdischen Süßwasserquellen erwärmt wird, schafft ideale Bedingungen für den Muschelbau – die cozze taratine gelten als die besten Italiens, prall und intensiv im Geschmack, serviert roh mit Zitrone, gratiniert mit Semmelbröseln oder in einer prächtigen zuppa di cozze. Der Fischmarkt der Stadt, versteckt unter den alten Stadtmauern, öffnet in den frühen Morgenstunden mit einer theatralischen Energie, die Frühaufsteher belohnt. Kombinieren Sie die Meeresfrüchte mit einem Glas Primitivo di Manduria, dem kräftigen Rotwein, der aus den Weinbergen gewonnen wird, die über den Mar Piccolo sichtbar sind.

Das Nationale Archäologische Museum von Taranto (MArTA) beherbergt eine der bedeutendsten Sammlungen antiker griechischer Artefakte in Italien, darunter die legendären Ori di Taranto – eine außergewöhnliche Ansammlung hellenistischer Goldschmuckstücke von nahezu unmöglicher Zartheit. Kränze, Ohrringe und Diademe, gefertigt mit Techniken, die moderne Goldschmiede nur schwer nachahmen können, zeugen von der erstaunlichen Raffinesse der antiken tarentinischen Kultur. Die Sammlung des Museums von Terrakottafiguren, apulischen Rotfigurengefäßen und römischen Mosaiken zeichnet die Entwicklung der Stadt vom spartanischen Außenposten zum römischen Municipium nach.

Taranto erlebt ein kulturelles Erwachen, mit zeitgenössischen Kunstinstallationen, die in verlassenen Palazzi auftauchen, einer wachsenden Restaurant-Szene im Borgo-Viertel und ehrgeizigen Stadtentwicklungsprojekten, die die Uferpromenade verwandeln. Die besten Monate für einen Besuch sind Mai, Juni, September und Oktober, wenn das apulische Licht die Kalksteinstadt in Gold verwandelt und das Mar Piccolo mit einer fast übernatürlichen Ruhe glitzert. Dies ist eine Stadt, die drei Jahrtausende Geschichte überstanden hat und nun endlich lernt, ihre außergewöhnliche Vergangenheit zu feiern, anstatt sie nur zu ertragen.

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