SILOAH.tRAVEL
SILOAH.tRAVEL
Login
Siloah Travel

SILOAH.tRAVEL

Siloah Travel — wir gestalten erstklassige Kreuzfahrterlebnisse für Sie.

Entdecken

  • Kreuzfahrten suchen
  • Destinationen
  • Reedereien

Unternehmen

  • Über uns
  • Berater kontaktieren
  • Datenschutz

Kontakt

  • +886-2-27217300
  • service@siloah.travel
  • 14F-3, No. 137, Sec. 1, Fuxing S. Rd., Taipei, Taiwan

Beliebte Marken

SilverseaRegent Seven SeasSeabournOceania CruisesVikingExplora JourneysPonantDisney Cruise LineNorwegian Cruise LineHolland America LineMSC CruisesAmaWaterwaysUniworldAvalon WaterwaysScenicTauck

希羅亞旅行社股份有限公司|戴東華|交觀甲 793500|品保北 2260

© 2026 Siloah Travel. All rights reserved.

HomeFavoritenProfil
S
Destinationen
Destinationen
|
  1. Start
  2. Destinationen
  3. Spitzbergen und Jan Mayen
  4. Bråsvellsbreen-Gletscher

Spitzbergen und Jan Mayen

Bråsvellsbreen-Gletscher

Bråsvellsbreen Glacier

Der Bråsvellbreen-Gletscher auf der Insel Nordaustlandet in Svalbard ist eine der beeindruckendsten Gletscherformationen, die für Expeditionskreuzfahrten zugänglich sind – eine immense Eisfront, die sich über 200 Kilometer entlang der Südküste der Insel erstreckt und damit die längste Gletscherfront der Nordhalbkugel bildet. Dieser Abschnitt des riesigen Austfonna-Eisschildes präsentiert eine Eismauer, die bis zu 30 Meter über die Wasserlinie emporragt, ihr blau-weißes Antlitz ist eine dramatische Demonstration der Kräfte, die die arktische Landschaft über Jahrtausende geformt haben.

Die Geschichte des Gletschers umfasst eines der dramatischsten Gletscherereignisse, die jemals aufgezeichnet wurden. In den Jahren 1937-38 erlebte der Bråsvellbreen einen massiven Ausbruch – einen plötzlichen, raschen Vorstoß, bei dem die Gletscherfront bis zu zwanzig Meter pro Tag vorrückte und sich über einen Zeitraum von Monaten etwa zwanzig Kilometer ins Meer erstreckte. Dieser Ausbruch, einer der größten, die je dokumentiert wurden, veränderte die gesamte Südküste von Nordaustlandet und hinterließ riesige Mengen an Gletschertrümmern auf dem Meeresboden. Die Mechanik der Gletscherausbrüche bleibt ein aktives Forschungsfeld, und die gut dokumentierte Geschichte des Bråsvellbreen macht ihn zu einem wichtigen Referenzpunkt für Glaziologen weltweit.

Heute präsentiert sich der Gletscher in einem dramatisch anderen Licht. Wie die meisten arktischen Gletscher ist auch der Bråsvellbreen im Rückzug, seine Front zieht sich zurück und wird dünner als Reaktion auf die steigenden Temperaturen. Der Kontrast zwischen dem Ausmaß des Gletschers in den 1930er Jahren – dokumentiert in historischen Fotografien – und seiner aktuellen Position bietet eine der visuell eindrucksvollsten Darstellungen des Klimawandels, die überall in der Arktis zu finden ist. Expeditionsleiter nutzen diesen Ort häufig, um die Wissenschaft der Gletscherdynamik und die weitreichenden Auswirkungen der Erwärmung der Arktis zu erörtern.

Die Gewässer vor dem Gletscher sind ein Theater des natürlichen Spektakels. Kalbungsereignisse – wenn sich Abschnitte der Eisfront brechen und ins Meer stürzen – geschehen mit dramatischer Unberechenbarkeit und erzeugen donnernde Geräusche sowie Wellen, die die Zodiac-Boote in sicherer Entfernung schaukeln. Die kalbenden Eisberge treiben im Strom, ihre skulpturalen Formen zeigen das komprimierte blaue Eis, das Gletschereis von Meereis unterscheidet. Ringelrobben und Bartrobben ruhen auf Eisschollen in der Nähe der Gletscherfront, und Eisbären werden in der Gegend häufig gesichtet, während sie am Eisrand jagen, wo ihre Robbenbeute konzentriert ist.

Expeditionsschiffe kreuzen während des arktischen Sommers, typischerweise im Juli und August, entlang der Front des Bråsvellbreen, wenn die Bedingungen des Meereises eine Annäherung an die Südküste von Nordaustlandet ermöglichen. Das Erlebnis erfolgt hauptsächlich vom Schiff und im Zodiac – es gibt keinen Landepunkt am Gletscher selbst – wobei die Schiffe einen sicheren Abstand zur Eisfront halten, um Gefahren durch Kalben zu vermeiden. Bei klarem Wetter offenbart sich der gesamte 200 Kilometer lange Verlauf der Gletscherfront in einem Panorama, das menschlichen Maßstäben trotzt, während bewölkte Bedingungen eine atmosphärische Schwere hinzufügen, die dem Zeugen eines der mächtigsten geologischen Merkmale des Planeten in einem Prozess der Transformation angemessen ist.