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Schweiz

Davos Platz

Davos Platz liegt auf 1.560 Metern im Schweizer Kanton Graubünden – einer der höchsten Städte Europas und ein Ort, der die Aufmerksamkeit der Welt aus sportlichen und intellektuellen Gründen auf sich gezogen hat. Bevor das Weltwirtschaftsforum "Davos" zum Synonym für globale Machtverhandlungen machte, war diese Alpenstadt als Ziel für Tuberkulose-Sanatorien bekannt, deren dünne, trockene Luft in den 1860er Jahren vom deutschen Arzt Alexander Spengler als Heilmittel für Lungenerkrankungen verordnet wurde. Thomas Mann verewigte die Sanatoriumserfahrung in Der Zauberberg, der in einem dünn verschleierten Davos spielt und die eigenartige, zeitlose Qualität des Genesungslebens in der Höhe einfängt. Heute wurden die Tuberkulose-Sanatorien in Luxushotels umgewandelt, das Forum tagt jeden Januar im Kongresszentrum, und Davos hat sich als ganzjähriges alpines Ziel von echtem Rang neu erfunden.

Die Stadt erstreckt sich entlang des Landwasser-Tals in zwei miteinander verbundenen Abschnitten: Davos Platz (das Hauptgeschäftszentrum) und Davos Dorf (das Dorf, näher an den Skigebieten). Das Kirchner Museum, benannt nach dem deutschen Expressionisten Ernst Ludwig Kirchner, der seine letzten Jahre in Davos verbrachte, beherbergt die größte Sammlung seiner Werke aus der Alpenzeit – intensive, farbgesättigte Gemälde der umliegenden Berge, die die psychologische Wirkung dieser Landschaft mit außergewöhnlicher Kraft einfangen. Die Winterpromenade und die Sommerpromenade ziehen malerische Wege durch das Tal und verbinden die beiden Stadtzentren durch eine Landschaft aus Wiesen, Wäldern und traditionellen Walser Bauernhäusern. Die Eisbahn in Davos – die größte natürliche Eisbahn Europas – hat seit 1896 Geschwindigkeitslaufmeisterschaften ausgerichtet und bleibt ein winterlicher Treffpunkt mit echtem Gemeinschaftscharakter.

Die Schweizer Bergküche in Davos schöpft aus der Graubündner Tradition, einer der markantesten regionalen Esskulturen der Schweiz. Capuns – Mangoldblätter gefüllt mit einer Mischung aus Spätzleteig, Trockenfleisch und Wurst, im Rahm gebacken – sind das Inbegriff der Graubündner Komfortküche. Bündnerfleisch, luftgetrocknetes Rindfleisch, hauchdünn geschnitten, wird in der trockenen Bergluft des Tals produziert und als Vorspeise zusammen mit lokalen Käsesorten und knusprigem Brot serviert. Pizzoccheri, Buchweizennudeln geschichtet mit Kartoffeln, Kohl und geschmolzenem Valtellina-Käse, spiegeln den italienischen Einfluss wider, der über die nahe Grenze hinweg strömt. Fondue und Raclette sind Winterklassiker, die in holzvertäfelten Stuben (traditionellen Speiseräumen) serviert werden, die von gefliesten Öfen gewärmt werden. Die nahegelegenen Flüela- und Albulapässe sind gespickt mit Bergrestaurants, wo die Kombination aus Höhe, Anstrengung und spektakulären Ausblicken selbst einfache Gerichte außergewöhnlich schmecken lässt.

Die Berglandschaft rund um Davos bietet Abenteuer in allen vier Jahreszeiten. Im Winter bietet das Skigebiet Parsenn—gemeinsam mit Klosters, dem bevorzugten Schweizer Resort des Prinzen von Wales—300 Kilometer präparierte Pisten über ein weites alpines Terrain, wobei die legendäre Parsennabfahrt über 2.000 Höhenmeter vom Weissfluhjoch bis zum Talboden hinabführt. Im Sommer verwandeln sich dieselben Berge in ein Netzwerk von Wanderwegen, die von sanften Talspaziergängen bis hin zu herausfordernden alpinen Überquerungen reichen, wobei das Jakobshorn und die Schatzalp jeweils mit der Gondel und der Standseilbahn erreichbar sind. Der nahegelegene Flüelapass führt ins Engadin und nach St. Moritz, während die Route über den Albulapass—der von der Rhätischen Bahn auf ihrer UNESCO-geschützten Strecke durch ingenieurtechnische Wunderwerke von Viadukten und Spiraltunneln befahren wird—zu den malerischsten Fahrten in der Schweiz zählt. Langlaufen, Eisklettern, Mountainbiken und Paragliding runden das ganzjährige Portfolio an Outdoor-Aktivitäten ab.

Tauck präsentiert Davos Platz in seinen Reiseprogrammen für die Schweizer Alpen und alpine Touren und würdigt die einzigartige Kombination aus kultureller Raffinesse, majestätischer Berglandschaft und hervorragender Infrastruktur. Die Stadt ist über Straßen, Schienen (die Rhätische Bahn verbindet Davos mit dem Schweizer Schienennetz über Landquart) und Hubschrauber erreichbar. Der Sommer (Juni bis September) bietet die angenehmsten Temperaturen für Wanderungen und Besichtigungen, mit langen Tagen und mit Wildblumen bedeckten Wiesen. Der Winter (Dezember bis März) ist die Hauptsaison für Skifahrer, mit zuverlässiger Schneedecke und festlicher Atmosphäre. Die Übergangsmonate Mai und Oktober bringen kleinere Menschenmengen und dramatische Bergübergänge – das Schmelzen des späten Frühlingsschnees und die goldenen Lärchenwälder des Herbstes. Davos beweist, dass ein Bergdorf gleichzeitig ein Zentrum globaler Einflüsse, ein Heiligtum der expressionistischen Kunst, ein erstklassiges Sportziel und eine Gemeinschaft sein kann, in der ein morgendlicher Spaziergang entlang der Promenade noch immer mit dem Klang von Kuhglocken in den alpinen Weiden beginnt.