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Türkei

Troy National Park

Troja – oder präziser gesagt, die archäologische Stätte von Hisarlik im nordwestlichen Türkei – ist einer der geschichtsträchtigsten Orte der westlichen Zivilisation, ein bescheidener Tell (künstlicher Hügel), der über die Dardanellen wacht. Hier liegen die Überreste von mindestens neun Städten, übereinander geschichtet über 4.500 Jahre, darunter die Siedlung, die Homers Ilias inspirierte und tausend Schiffe der Phantasie ins Leben rief. Die Ausweisung des Geländes als Nationalpark schützt sowohl die archäologischen Überreste als auch die umliegende Landschaft der sanften Troadischen Ebene, die bis zur Ägäisküste reicht – genau der Boden, auf dem, wenn die Legende zu glauben ist, Achilles Hektors Leichnam hinter seinem Wagen her zog.

Die Geschichte der Ausgrabungen von Troja ist selbst eine epische Erzählung. Heinrich Schliemann, der autodidaktische deutsche Archäologe, der 1870 hier mit den Ausgrabungen begann, war von einer obsessiven Überzeugung getrieben, dass Homers Troja real war – und er hatte recht, obwohl seine aggressiven Grabungsmethoden viele der Beweise zerstörten, die er zu bewahren suchte. "Priamos Schatz", der Goldschatz, den er angeblich in Troja II gefunden hatte, stammte wahrscheinlich aus einer Stadt, die tausend Jahre älter war als die homerische, und spätere Ausgrabungen von Wilhelm Dörpfeld und Carl Blegen verfeinerten die Stratigraphie, um Troja VIIa als den wahrscheinlichsten Kandidaten für die bronzezeitliche Stadt zu identifizieren, die um 1180 v. Chr. von den Griechen belagert wurde.

Heute erfordert ein Spaziergang über das Gelände Vorstellungskraft und einen guten Führer – die Ruinen sind fragmentarisch, und die Schichten der Bauwerke vom Neolithikum bis zur römischen Zeit bilden ein Palimpsest, das ohne fachkundige Interpretation verwirrend sein kann. Das rekonstruierte Segment der Mauern von Troja VI, erbaut aus behauenen Kalksteinblöcken mit einer charakteristischen nach innen geneigten Form, vermittelt den klarsten Eindruck von der einstigen Pracht der Zitadelle. Das Odeon und das Bouleuterion aus römischer Zeit in Troja IX zeigen, dass das mythologische Prestige des Ortes Siedlungen und Investitionen anlockte, lange nachdem die Stadt der Bronzezeit gefallen war – sogar Alexander der Große besuchte, um vor seinem Perserfeldzug Tribut zu zollen.

Das 2018 eröffnete Museum, das mit dem Preis für das Europäische Museum des Jahres ausgezeichnet wurde, bringt die archäologische Komplexität des Standorts in lebendiger Weise zur Geltung. Sein modernistisches Design spiegelt die geschichtete Stratigraphie des Tells wider, und die Sammlung – von Steinwerkzeugen über Keramiken der Bronzezeit bis hin zu Goldschmuck und römischen Skulpturen – erzählt die vollständige 4.500-jährige Geschichte der menschlichen Besiedlung an diesem strategischen Ort. Interaktive Ausstellungen ermöglichen es den Besuchern, die verschiedenen archäologischen Schichten zu erkunden und zu verstehen, wie jede Stadt auf den Ruinen ihrer Vorgänger erbaut wurde.

Kreuzfahrtschiffe, die in Troja anlegen, docken typischerweise in Çanakkale, der pulsierenden Stadt an den Dardanellen, die als Tor zu der etwa dreißig Minuten entfernten Stätte dient. Çanakkale selbst ist eine Erkundung wert – die Uferpromenade, der osmanische Uhrturm und die hervorragenden Fischrestaurants machen es zu einer angenehmen Hafenstadt. Die besten Monate für einen Besuch sind von April bis Juni und von September bis Oktober, wenn die Temperaturen angenehm für Erkundungen im Freien sind und die Troas-Ebene grün erstrahlt. Juli und August bringen eine intensive Hitze mit sich, die das Erkunden der freiliegenden Stätte unangenehm machen kann. Die Kombination aus mythologischer Resonanz, archäologischer Komplexität und der physischen Schönheit der troadischen Landschaft schafft ein Ziel, das zu den tiefsten Schichten des westlichen kulturellen Gedächtnisses spricht.