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Vereinigtes Königreich

Inverewe-Garten

Inverewe

An den Ufern des Loch Ewe in den schottischen Highlands, wo die warmen Strömungen des Nordatlantikstroms ein Mikroklima von nahezu mediterraner Milde schaffen, liegt eine der großen botanischen Überraschungen Nordeuropas. Der Inverewe Garden — heute verwaltet vom National Trust for Scotland — war die außergewöhnliche Schöpfung von Osgood Mackenzie, der 1862 begann, eine kahle, windgepeitschte Halbinsel aus bloßem Torridon-Sandstein und dünnem, saurem Boden in ein üppiges Paradies exotischer Pflanzen zu verwandeln, die an einem Breitengrad von siebenundfünfzig Grad nördlicher Breite eigentlich nicht überleben sollten.

Die Errungenschaft ist fast unbegreiflich, wenn man die Ausgangsbedingungen betrachtet. Mackenzie musste zunächst Schutzhecken aus Schottischer Kiefer und Korsischer Kiefer anlegen, um sich gegen die wütenden Atlantikstürme zu schützen, und dann mühsam den Boden aufbauen, indem er Korb für Korb Erde und Torf heranschleppte, um Pflanzbeete zu schaffen. Diese Arbeit dauerte Jahrzehnte, verschlang sein ganzes Erwachsenenleben und wurde unter seiner Tochter Mairi fortgesetzt, bis das Anwesen 1952 dem National Trust gespendet wurde. Heute erstreckt sich der Garten über etwa zwanzig Hektar und beherbergt Pflanzen aus dem Himalaya, Südamerika, Südafrika, Australien und Neuseeland – Baumfarne, tasmanische Eukalyptusbäume, himalayanische Rhododendren und chilenische Feuerbäume gedeihen in einer Umgebung, die nach aller geografischen Logik feindlich und subarktisch sein sollte.

Die Anordnung des Gartens folgt den natürlichen Konturen der Halbinsel und schafft eine Reise durch verschiedene Zonen. Der ummauerte Garten schützt zarte Pflanzen hinter warmem Stein, während die Waldwege durch hoch aufragende Rhododendren führen, die von April bis Juni in leuchtenden Farben erstrahlen. Der Steingarten zeigt alpine Pflanzen und Primeln, und der Bereich Bambooselem beherbergt Bambuswälder, die an den Süden Chinas erinnern könnten. Überall eröffnen sich Ausblicke über den Loch Ewe auf die Berge dahinter – ein typisch hochlandschottisches Panorama, das einen dramatischen Kontrapunkt zu den subtropischen Bepflanzungen bietet.

Die umliegende Landschaft gehört zu den spektakulärsten Schottlands. Die Torridon-Berge erheben sich im Süden, ihre uralten Sandsteinspitzen zählen zu den ältesten geologischen Formationen Europas. Die Gruinard-Bucht erstreckt sich nach Norden, ihre weißen Sandstrände und türkisfarbenen Gewässer werden häufig mit karibischen Küsten verglichen – wenn auch deutlich kälter. Die Küstenstraße von Inverewe nach Ullapool zählt zu den schönsten Panoramastraßen Großbritanniens und schlängelt sich durch eine Landschaft aus Seen, Bergen und abgelegenen Kleinstädten.

Inverewe wird von Expeditionskreuzfahrtschiffen besucht, die in Loch Ewe ankern und einen Tenderdienst zum Ufer des Gartens anbieten. Der Garten ist auch über die Straße A832 erreichbar. Die Hauptsaison für Besuche im Garten erstreckt sich von April bis September, wobei die Rhododendronblüte im Mai und Juni das unbestrittene Highlight darstellt. Die umliegende Hochlandlandschaft ist das ganze Jahr über prächtig, obwohl der Winter kurze Tage und herausforderndes Wetter mit sich bringt. Inverewe zeigt, was Vision, Geduld und ein Verständnis für Mikroklimata erreichen können — ein Garten, der seine geografische Breite trotzt und alle erfreut, die ihn entdecken.